Kloster Bergesche Stiftung
Kloster Bergesche Stiftung

Kloster Bergesche Stiftung

Historische Entwicklung der Stiftung
Auf dem damaligen Johannisberg in der Nähe der Stadt Magdeburg bestand seit 965 ein Kloster, das Kloster Berge vor Magdeburg, das im Jahre 1565 der Reformation beigetreten war. Es wurde später in ein Pädagogium verwandelt, das bis ca. 1809 bestand. Nach der Reformation im mitteldeutschen Raum im Zuge der Säkularisierung wurde die Kloster Bergesche Stiftung im Jahr 1816 gegründet. Zweck der Stiftung war die Förderung des höheren Schulwesens in der Provinz Sachsen und die Unterstützung der Universität Halle.

Die Stiftung verfügte über ein beachtliches Vermögen, das im Wesentlichen aus landwirtschaftlichem und forstwirtschaftlichem Grundbesitz bestand. Zur Stiftung gehörten ursprünglich acht Klostergüter; diese waren Friedrichrode, Karith, Pehritsch, Prester, Räckendorf, Sülldorf, Zackmünde und Zipkeleben mit damals rund 2.400 ha, zusätzlich landwirtschaftliche Einzelgrundstücke von ca. 400 ha und Forstbesitz von ca. 1.800 ha.

Gemäß der Verfügung des Preußischen Staatsministerium im Jahr 1938 wurde die Verwaltung der "Kloster Bergesche Stiftung" von dem Präsidenten der Klosterkammer übernommen. Zur Erledigung der örtlichen Verwaltungs- und Kassengeschäfte wurden in Magdeburg ein Rentamt und ein Forstamt eingerichtet. Ab 1945 wurde die Wahrnehmung der Aufgaben und die unmittelbare Einflussnahme durch das Rent- und Forstamt unmöglich, die dann ca. 1952 in Magdeburg geschlossen worden sind. Durch Beschluss des Rates des Bezirkes Magdeburg wurde die Stiftung im Jahr 1958 "aufgelöst" und das Vermögen in Volkseigentum überführt.
Seit 1990 hat die Klosterkammer Hannover wieder ein Rentamt in Magdeburg eingerichtet.
Am 14. November 1994 wurde die Kloster Bergesche Stiftung als fortbestehende öffentlich-rechtliche Stiftung vom Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt unter der lfd. Nr. MK 76030.5-2/94 in das Stiftungsverzeichnis aufgenommen.
Nach einem Beschluss der Landesregierung Sachsen-Anhalt zur Stiftung Kloster Unser Lieben Frauen und zur "Kloster Bergesche Stiftung" vom 21. Oktober 1997 (MBl. LSA Nr. 50/1997 vom 13.11.1997) besteht diese Stiftung als rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts im Sinne des Stiftungsgesetzes weiter.
Mit Wirkung vom 01.01.2001 befindet sich die "Kloster Bergesche Stiftung" in treuhänderischer Verwaltung bei der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt. Die Stiftung wurde zunächst durch einen kommissarischen Vorstand vertreten, in Person Herr Boje E. Hans Schmuhl, den das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt als zuständige Stiftungsaufsichtsbehörde ab 01.01.2001 bestellt hatte. Seit dem 14.04.2010 war Herr Boje E. Hans Schmuhl, bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand, Vorstand der "Kloster Bergesche Stiftung".
Mit Wirkung zum 19.03.2015 wurde der Generaldirektor der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt, Dr. Christian Philipsen, zum Vorstand der "Kloster Bergesche Stiftung" bestellt.

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